Workstation

HP Workstation im Test

Zugegeben. Oben im Headerbild steht ganz klar „Gamercomputer“. Eine Workstation hat damit eigentlich nicht so viel gemein. Da diese Workstation von HP, welche ich kostenfrei zum testen gestellt bekommen habe, leistungsstarke Hardware besitzt hat mich das Modell dennoch interessiert.

Was macht eine Workstation aus?

Grundsätzlich können wir hier unterscheiden in der Anzahl der Anschlüsse und in der Auswahl der Hardware. Die HP Workstation besitzt sehr schnelle Festplatten und vor allem sehr viel RAM. 64 Gigabyte DDR4 Ram sind eine ganze Menge, eine Grafikkarte mit 16 Gigabyte GDDR5 Ram sind außerordentlich.
Die Workstation kennzeichnet sich vor allem durch hoch getaktete Prozessoren mit möglichst vielen Kernen, gepaart wird das Ganze mit je nach Anwendungsbereich, einer auffallend starken Grafikkarte, die im Normalfall über außerordentlich viel GDDR5 Speicher verfügt. Schließlich wollen wir nicht nur mehrere Programme nutzen, sondern auch Programme die durchaus als ressourcenfressend bezeichnet werden können. Meistens bietet eine Workstation auch mehr Anschlussmöglichkeiten als ein normaler Gaming Computer. Die Einsatzgebiete gehen hierbei von der Konstruktion, über professionelle Designanwendungen als auch Bildbearbeitung und Filmproduktion. Die Workstation ist für Grafiker, Designer, Programmierer, Mathematiker und verschiedene, anspruchsvolle Unternehmensbereiche geeignet. In der Modellierung lassen sich mit dieser Workstation problemlos komplexe Berechnungen durchführen wodurch jeder aufmerksame Leser merken sollte dass Workstationen für den Privatgebrauch viel zu viel bieten. Eine gute Workstation wird dennoch viele, wenn nicht sogar, A++ Spiele auf höchsten Einstellungen packen als auch im Multimediabereich gut abschneiden. Problem ist dann nur der hohe Preis.

Aufgebot des ZBook17G4

Was die Anschlüsse angeht wird eine gute Anzahl an Ports aufgeboten.

  • Linke Seite der HP Workstation:
    • 3 x USB 3.0
    • Memory Card Reader
    • RJ-45
    • Sicherheitskabel Slot (so kann die Workstation nicht einfach mitgenommen werden)
  • Reichte Seite der HP Workstation:
    •  SMART Card Reader
    • Audio Out & Audio In
    • USB 3.0 Port
    • HDMI Anschluss
    • External Monitor Port
    • 2 x USB Type C Ports
    • Power Anschluss
    • Batterie Licht

Hinsichtlich der Ausstattung wird auch noch mehr geboten als bei vielen Gamingcomputern oder Desktop-Pcs beispielsweise üblich. So verfügt die HP Workstation, das ZBook17G4*, über folgende Funktionen:

  • Fingerprintreader
  • -WLAN
  • -WWAN
  • -Mikrofon
  • -Webkamera
  • Bang & Olufsen Soundanlage
  • -Lichtanzeige für WLAN, POWER, Batterie, DRIVE,
  • -Beleuchtete Tastatur und Tasten (wie WLAN und Ton aus)

Hardware des HP ZBook17G4

Eine Menge Extras. Eine Menge Anschlüsse. So weit so gut, doch wie schaut es mit der Hardware aus? Insgesamt ziemlich gut. Ich habe mich sehr darüber gefreut endlich mal ein Modell der Xeon Prozessoren testen zu dürfen. Fest steht, die Workstation lässt sich gut belasten und ermöglicht viele Prozesse gleichzeitig bearbeiten zu können.

Hardware auf einem Blick:

  • Prozessor: Intel Xeon E3-1535M v6 (3.10 GHz, 2400 MHz, 8 MB L3-Cache, 4 Kerne) mit bis zu 4.2 GHz Turbo Boost Technik
  • Grafikkarte:  NVIDIA Quadro P5000 mit 16 GB GDDR5
  • Arbeitsspeicher: 64 Gigabyte, 4*16GB Samsung DDR4-2400 (1200 MHz)
  • Mainboard: HP 8270
  • Festplatten: 2 x 512 GB Toshiba (SSM)
  • Betriebssystem: Windows 10 Pro 64 Bit

Mit Hilfe unterschiedlicher Programme und Computerspiele habe ich darauf geachtet ab wann die HP Workstation an ihre Grenzen gerät. Genau genommen ist mir das mit der Grafikkarte nicht gelungen, mit dem Prozessor dann doch. Ich habe mir ein Computerspiel ausgesucht bei dem vor allem der Prozessor (und eben nicht die Grafikkarte) stark belastet wird und im Hintergrund ein etwa 20 Gigabyte großes Video rendern lassen. Die FPS gingen runter auf 15 und das Spiel fing an zu laggen. Auf eine andere Art und Weise habe ich die Workstation nicht an ihre Grenzen bringen können.

Dementsprechend bin ich fest davon überzeugt dass sich dieses Modell in allen Einsatzbereichen bewähren wird. Für Unternehmer bleibt nun die Frage inwiefern sich die Workstation amortisiert. Das kann ein Modell wie dieses vor allem auf eine Weise, nämlich dem effizienten und somit schnelleren Arbeiten. Wenn Arbeitszeiten auf einem langen Zeitraum eingespart werden kann werden automatisch Kosten gespart sofern die gewonnene Zeit auch tatsächlich sinnvoll genutzt wird. Bei einer problemlosen 3 jährigen Lebensdauer sollte also hochgerechnet werden inwiefern eine Workstation die Arbeitszeit verkürzen müsste.

Fazit

Das Modell ist groß, hat ein gutes Gewicht. Das Design ist schlicht gehalten. Es gibt das Modell in 15 und in 17 Zoll, ich empfehle 17 Zoll. Die gesamte Verarbeitung ist hochwertig, so, wie man es von bisher getesteten HP Produkten kennt, wie beispielsweise dem HP OMEN X oder dem HP OMEN 17. Das Touchfeld ist groß und fühlt sich sehr gut an. Die Tastatur ist etwas weiter oben positioniert, dadurch liegt das gesamte Handgelenk und auch noch etwas mehr auf der Workstation wodurch, meiner Meinung nach, das Handgelenk auf angenehme Weise entlastet wird, auch dies muss bei längeren Arbeitszeiten berücksichtigt werden. 

Ports, Anschlüsse und Funktionen bietet das Modell satt, da kann man sich nicht beschweren. Erst Recht die insgesamt 4 USB 3.0 Ports halte ich super angenehm und genieße es alles anschließen zu können ohne irgendetwas raus stecken zu müssen. Kein Laptop oder Notebook und somit auch keine mobile Workstation besitzt einen perfekten Akku. Auch ich habe überwiegend mit direkter Stromversorgung gearbeitet, der Akku hält zwar aber für lange und aufwendige Programme leidet auch dieses und baut einigermaßen konstant ab. 

Die Soundanlage und der Bildschirm sind vorbildlich, während der Ton klar und durchaus auch Bassreich ist lässt der sich Bildschirm ziemlich hell einstellen. Alles in allem erleichtert diese Workstation das Arbeiten und ermöglicht, wenn auch nicht unbedingt dafür gedacht, ein einwandfreies Zocken. 

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Fazit
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ZBook17G4 im Test - >5000€ Workstation
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